Löwen zeigt, dass wieder diskutiert statt gestritten wird, dies in einem gemeinsamen Austausch
Förderlich war das Gestreite kaum
Darüber liess es sich gut tratschen (und schreiben). Und worüber gestritten wurde, war ja auch nicht unwichtig. Es ging um das öffentliche Leben, um die Weichenstellung im politischen Diskurs eines Dorfes, um das Wie des Zusammenlebens in einer mittelgrossen Gemeinde des Unterlands. Um den Alltag der Menschen, die dort leben.

Foto: Raisa Durandi
Was dabei schnell vergessen geht: Für die Beteiligten ist Stress vielleicht zwar ebenfalls spannend, vor allem aber: anstrengend. Kräftezehrend. Ermüdend, erodierend. Und auf Dauer wenig geeignet, um konstruktiv zu wirken.
Und deshalb ist es nun höchste Zeit, um auch mal zu schreiben, wenn sich die Zankerei gelegt hat. Wenn es gelungen ist, wieder ruhigeren Tönen Raum zu geben. Der Gemeinderat will aber nicht über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg über die Zukunft des Gasthauses entscheiden. Bereits im Februar hat die Behörde deshalb zu einem Diskussionsabend eingeladen. Damals kristallisierten sich verschiedene Szenarien für «dä Loie» heraus. Die Liegenschaft könnte verkauft oder im Baurecht abgegeben werden. Oder sie würde weiterentwickelt, etwa als Gewerbegebäude zum Beispiel mit einem Laden oder Co-Working-Spaces. Ein Vorschlag war auch, die Gemeindeverwaltung im Löwen einzuquartieren.
Schliesslich wurde auch der Status quo in die Zukunftsplanung aufgenommen.
Hiesse: ordentlich Steuergelder in die Hand nehmen, das Gebäude fit für die Zukunft machen und wieder jemanden finden, der oder die den Kochlöffel schwingt.
(Quelle: Manuel Navarro vom Zürcher Unterländer)

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